Acome, Solutions for a connected world Acome, Solutions
for a connected world

Solutions for a connected world

Bei der Renovierung setzen sich Niedrigtemperaturstrahler durch

Die Vereinbarung von Niedrigtemperaturstrahlern und Renovierung – die Quadratur des Kreises? Die jüngsten Innovationen bieten im Gegenteil neue Möglichkeiten auf. Besser noch, in einer Zeit der Weiterentwicklungen der Vorschriften hinsichtlich der energetischen Leistung von Gebäuden bieten die Niedrigtemperaturstrahler eine durchaus annehmbare Antwort, insbesondere angesichts der Anforderungen bei der Renovierung von Niedrigenergiehäusern.

   

Zu den Hindernissen, die bei einem Einbau von Niedrigtemperaturstrahlern bei der Renovierung die größten Probleme bereiten, scheinen die Ausmaße und das Gewicht der Anlage zu gehören. Einer vorgefassten Meinung zufolge heißt es, dass diese Art von Einbau aufgrund der Verringerung der Deckenhöhe Komplikationen bei Treppen, Öffnungen und Steckdosen sowie, bei einer Holzdecke mit Gebälk, Lastprobleme verursacht. Dies schließt eine Umsetzung im Erdgeschoss und auf den Stockwerken aus.

Systeme, die sowohl leicht…

In den letzten Jahren hat der Markt Produkte entwickelt, die endlich eine Antwort auf all diese Fragen bezüglich Gewicht und Ausmaß bieten: Es handelt sich um schlanke, im Fußboden, in Mauern und in Decken zu installierende Systeme. Dort, wo eine herkömmliche Anlage ein Gewicht zwischen 140 und 170 kg/m² aufwies, wiegt die schlanke Bodenausführung, die mit der Installation in einer Trockenlösung kompatibel ist (d.h. ohne Betonummantelung oder flüssige Betondecke) nicht mehr als 20 kg/m². Dies ist eine ideale Lösung für Träger, wie z. B. Zwischenetagen oder vorhandene Holzfußböden. Es gibt auch heizende/kühlende Anlagen für Mauern und Decken in einer Größenordnung von 5 kg/m², die durchaus für leichtere Strukturen geeignet sind.

… schlank, leistungsfähig in Bezug auf die Isolierung…

Wie ihr Name sagt, sind diese „schlanken Systeme“ nicht nur leicht. Die Forschung hat es ebenfalls ermöglicht, unter Einhaltung der thermischen Reglementierungen ihre Ausmaße zu reduzieren und dabei gleichzeitig ihre isolierenden Vorzüge zu bewahren. Beispielsweise fordert die Reglementierung sowohl bei Neubauten als auch bei der Renovierung bei Fußbodenheizungen mit hydraulischem Abgleich zwischen den Stockwerken oder bei beheizten Räumen eine Dicke „Isolator + Betondecke + Verkleidung“ von mindestens 76 mm. Der Isolator muß einen thermischen Widerstand von 0,75 m² / kKW aufweisen. Eine Überschreitung der Deckenstärke kommt im Rahmen einer Renovierung nicht in Frage, vor allem, wenn man über eine geringe Deckenhöhe verfügt (z. B. bei Dachstühlen). Auch dort bieten die schlanken Systeme eine Alternative: Fußböden als Trockenlösung garantieren denselben thermischen Widerstand bei einer Dicke von maximal 40 mm.

… als auch problemlos einzubauen sind.

Die schlanken Systeme erleichtern auch bei der Renovierung die Arbeit. So bieten Hersteller Fußbodenheizungen an, die gleichzeitig die Beibehaltung der vorhandenen Betonplatte als auch der Bodenverkleidung, den Verzicht auf ein Vergießen von Beton und der damit verbundenen Trockenzeit ermöglichen. Diese Vorteile erlauben es in sehr kurzer Zeit die Räume wieder zu beziehen. Bezüglich der Wände und Decken gibt es auch Anlagen, die direkt an dem Stahlgerüst oder Holzgerippe von tragenden Wänden befestigt werden können. Mittlerweile gibt es komplette Paketlösungen, die an jeden beliebigen Standort geliefert werden können.