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Die neuen Mobilitäten

Vor dem Hintergrund des Bestrebens, „ökologischer zu fahren“ entspricht die Entwicklung der städtischen und ländlichen Mobilität ebenfalls einer neuen Art und Weise, den Transport zu planen. Teilen und Dienstleistungen scheinen die großen Grundsätze der Mobilität von morgen zu sein.

Das Automobil galt lange als ein Symbol für Freiheit und sozialen Erfolg; es stellt sich heraus, dass es dazu bestimmt ist, wieder zu einem einfachen Transportmittel zu werden. Von nun an muss es sich an neue Gewohnheiten anpassen, die durch ökologische und wirtschaftliche Überlegungen bestimmt werden.

   

Neue Energiequellen…

Sie sind wirtschaftlicher und geräuschärmer - die „sauberen Fahrzeuge“ (Elektro- oder Hybridfahrzeuge) erobern allmählich den Markt des Automobilsektors, insbesondere dank der politischen Entschlossenheit*. So bietet der nächste Peugeot 3008 Hybrid4 einen Verbrauch von weniger als 4 Litern auf 100 km. Der Renault Twizy zeigt seinerseits einen Verbrauch von 7 g CO2/km. Was jedoch die Elektro-Fahrzeuge anbelangt, wird der CO2-Ausstoß erst dann komplett verschwinden, wenn der Strom aus nicht fossilen Energien gewonnen wird. Die Entwicklung von photovoltaischen Sonnensegeln mit Stromsteckdosen ermöglicht es bereits, in diese Richtung zu gehen.

Um Mobilität mit erneuerbaren Energien zu vereinbaren, bleibt allerdings noch viel zu tun. Einige amerikanische Unternehmen arbeiten an einem Prototyp aus photovoltaischen Solarzellpanelen für die Straße, die als Vorreiter gelten. Da die beste Energie diejenige ist, die man nicht verbraucht, entwickelt sich in der Zwischenzeit der Einsatz des Fahrrads. Südostasien ist in dem Bereich natürlich weiterhin ein großes Vorbild, allerdings ist anzumerken, dass mehrere große europäische Städte den Einsatz des kleinen Königs bereits systematisch eingeführt haben. Eine Praxis, die in Frankreich noch kaum entwickelt ist.

… für neue Gewohnheiten

Die Einführung von Elektrofahrrädern impliziert eine Änderung der Gewohnheiten. Eines Tages wird es logisch erscheinen, in der Stadt elektrisch und über längere Strecken hybrid (oder noch anders) zu fahren. Parallel dazu zeichnet sich aus im Wesentlichen wirtschaftlichen Gründen die allgemeine Einführung eines urbanen Fahrzeugs mit Car-Sharing ab. Dieses Phänomen besteht in der sukzessiven Nutzung eines und desselben Fahrzeugs, das von einer Firma oder einer Privatperson zur Verfügung gestellt wird, durch verschiedene Nutzer, und zwar für eine kurze Dauer. Eine Studie des Büros Olivier Wyman (April 2009) geht davon aus, dass ein Fahrzeug im Car-Sharing rund fünfzehn einzelnen Fahrzeugen entspricht. Dieses System ist ganz besonders in Nordamerika entwickelt.

Weitere Mobilitätslösungen werden erfunden, wie z. B. Verleihfahrzeuge oder –fahrräder oder Fahrzeugverleih mit sozialen Aspekten „auto-sociale“, das zu den sozialen Varianten der Mobilität zählt. Nach dem Vorbild von China oder Indien entdeckt Europa ebenfalls das Fahrrad-Taxi und das Motorrad-Taxi.

Der Umgang mit den Verkehrsflüssen

Die Umsetzung dieser Varianten der Mobilität schwankt je nach Gebiet und seiner Bevölkerungsdichte: große Ballungsgebiete mit hoher Bevölkerungsdichte, Vorstädte, mittlere Städte, Gebiete mit vorwiegend ländlichen Räumen, usw. Ihre Effizienz hängt ebenfalls von der Möglichkeit ab, alle Transportmodi problemlos miteinander zu verbinden. Um die Nutzung des Gebietes zu optimieren, besteht eine Lösung darin, die Parkgebühren an der Peripherie und in der Innenstadt zu differenzieren. Die Parks sind an der Peripherie attraktiver, da sie einen Anreiz bieten, den individuellen Transport mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu kombinieren. Diese Lösung hat es ebenfalls ermöglicht, den Verkehr in der Innenstadt von München zu beruhigen.

Eine andere Idee: die intelligente Autobahnmaut. Dieses System, das in der Lage ist, die Tarife in Abhängigkeit von der Uhrzeit, der Art der Beförderung und der Anzahl der Insassen in einem Fahrzeug zu variieren, veranlasst den Fahrgast, seine Art der Beförderung und die Uhrzeit der Nutzung zu wählen. Dieses Werkzeug, das einen dynamischen Umgang mit den Verkehrsströmen bietet, würde die Freigabe von 20 bis 30 % zusätzlicher Straßenkapazitäten ermöglichen.

Und schließlich wird die Mobilität von morgen durch einen dauerhaften Anstieg der Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Mobilität gekennzeichnet. Vom intelligenten Fahrzeug über die Smartphones bis zum kommunizierenden Fahrzeug fehlt es nicht an Technologien, um die Beförderung zu optimieren: Feststellung von freien Plätzen bei Fahrgemeinschaften, Positionierung des am nächsten gelegenen geteilten Fahrzeugs, usw. Wir können mit Fug und Recht davon ausgehen, dass angesichts der Kosten und der Dauer der eigentlichen Fahrt über kurz oder lang die problemlose Nutzung ein entscheidendes Argument darstellen wird.

In dem Bestreben, diese Trends zu begleiten, entwickelt ACOME an die Verkabelung von Hybrid- und Elektro-Fahrzeugen sowie für die neuen Dienste des Automobils von morgen angepasste Angebote .

* Die Entwicklung von „sauberen Fahrzeugen“ wird vom französischen Staat angeregt, der im Oktober 2009 einen nationalen Entwicklungsplan mit verschiedenen Maßnahmen vorgelegt hat: Infrastrukturen zum Aufladen, begünstigte Darlehen für die Hersteller, Super-Boni beim Kauf, Verpflichtung zu Auflade-Steckdosen an neuen Parkplätzen, Anspruch auf eine Steckdose für die Miteigentümer von Gebäuden, Verpflichtung zur Einrichtung von Steckdosen in den Unternehmen, usw.