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Die Gewichtsreduzierung von Kraftfahrzeugen

Die Gewichtsreduzierung der Fahrzeuge ist für alle Automobilhersteller ein unerlässli-ches Ziel. Deshalb schlägt ACOME verschiedene Ansätze vor, um das Gewicht der Kabelbäume zu reduzieren.

   

Mit der Zunahme der Ausstattungen und der Abmessungen ist das Gewicht der Kraftfahrzeuge lange Zeit gestiegen (in Europa 20 kg pro Jahr). Seit einiger Zeit jedoch kehren die Hersteller die Tendenz um, und zwar umso mehr, als die Vorschriften sie dazu zwingen. Die Normen Euro DV1 schreiben in der Tat die Reduzierung der Emissionen von Schadstoffen der Fahrzeuge vor. 75 % des Kraftstoffverbrauchs sind jedoch direkt auf die Masse des Wagens zurückzuführen. Das bedeutet, dass eine Gewichtsreduzierung eines Fahrzeugs von 100 kg auf eine Reduzierung des CO2 Verbrauchs von 11 g pro Kilometer hinausläuft. Außerdem werden den Herstellern bei Nichteinhaltung der Vorschriften Geldbußen auferlegt. Deshalb setzen sich die Hersteller das Ziel, umgehend rund hundert Kilogramm pro Fahrzeug einzusparen und dann bis zum Jahr 2020 200 kg.

Die Wege zur Gewichtsreduzierung

Von den Herstellern werden verschiedene Wege beschritten:

- die Reduzierung bestimmter Dicken von zusammengefügten Blechen;

- der Einsatz von Aluminiumlegierungen für die Verkleidungsteile und die Karosserie;

- die Verwendung von Magnesium- und Titanlegierungen (z. B. für die Kurbelstangen);

- der Rückgriff auf Verbundmaterial (Kohlenstoff-, Glas-, Pflanzenfasern, usw.);

- der Einsatz von leichteren Komponenten (Strukturschaumstoff), Wabenstrukturen aus Aluminium, expandiertes Polypropylen, usw.;

- die Optimierung der Einstellungen des Motors und der Abmessungen des Fahrzeugs.

Der Ansatz von ACOME

Für die Kabelhersteller besteht die einzige Art und Weise zur Reduzierung des Gewichts der Kabel in der Herstellung von neuen Drähten mit verringerten Leiterquerschnitten (von 0,35 mm² bis 0,22 mm² oder 0,13 mm²). Allerdings ist ACOME der Ansicht, dass es auch eine komplementäre Arbeitsausrichtung gibt, die sich auf eine bessere Ausnutzung der Eigenschaften der vorhandenen Drähte stützt.

Die Überlegung von ACOME über die Reduzierung des Gewichts der Kabelbäume erfolgt gemäß 2 komplementären Ansätzen:

- Der thermische Ansatz, der darin besteht, die ausgezeichneten mechanischen Eigenschaften der vernetzten Polyethylene bei hohen Temperaturen zu verwenden, um die Kupfermenge zu senken. Der Einsatz von vernetztem Polyethylen (lien fiche « La réticulation électro-physique ») ermöglicht den Herstellern die Änderung ihrer internen Auslegungsregeln², um das Kupfergewicht zu reduzieren;

- Der mechanische Ansatz, der darin besteht, elektrische Leiter in neuen metallischen Materialien zu entwickeln. Diese Technik erlaubt die Verringerung der Querschnitte von kleinen Drähten (0,22 mm²; 0,13 mm² und demnächst; 0,08 mm²) bei gleichzeitiger Beibehaltung der mechanischen Eigenschaften der dicksten Drähte aus Kupfer.

Die Begleitung der Automobilbauer und der Kabelhersteller

Um den Herstellern bei ihrer Problematik der Gewichtsreduzierung zu helfen, begleitet ACOME sie bei der Optimierung der thermo-elektrischen Auslegung der Kabelbäume. Diese Unterstützung findet direkt oder in Zusammenarbeit mit den Kabelherstellern statt. Auf diese Weise haben sich europäische Kabelhersteller auf die Erfahrung von ACOME gestützt, um ihre Auslegungsregeln der Kabelbäume zu optimieren. Dank der Merkmale der Isolatoren von ACOME haben sie pro Fahrzeug mehrere Kilogramm Gewicht beim Kupfer erzielt.

1.legislation

http://fr.wikipedia.org/wiki/Norme_europ%C3%A9enne_d'%C3%A9mission_Euro

² Jeder Hersteller gibt seine eigenen Auslegungsregeln für Kabel heraus. Diese Regeln legen insbesondere den Querschnitt der Kabel für ihre Fahrzeuge fest.